Rund 16 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter einer Pollen-Allergie. Kommt der Blütenstaub von Bäumen, Gräsern, Getreide und Kräutern in Kontakt mit den Schleimhäuten, wird bei sensibilisierten Personen eine aller­gische Reaktion ausgelöst. Die Augen beginnen zu tränen und zu jucken, Augen und Augenlider röten sich. Fließ- oder Stockschnupfen stellt sich ein, oft begleitet von heftigen Niesanfällen, Husten, es kann auch zur Atemnot und Asthma kommen. Weitere Anzeichen sind juckende Haut und Ekzeme, aber auch Erschöpfung, ­Kopfschmerzen und Schlafstörungen.

Pollensaison ist von Februar bis August 

Mit den ersten Sonnenstrahlen im Februar beginnen die Frühblüher Hasel und Erle ihre Pollen durch die Luft zu senden. Im April sind dann die meisten Baumpollen aktiv, die Allergien auslösen.

90 Milliarden Bäume wachsen in unseren Wäldern,  knapp ein Drittel der Gesamtfläche Deutschlands ist mit Wald bedeckt. Davon sind über die Hälfte Nadelbäume und auf der verbleibenden Hälfte nimmt die Buche immerhin 16 Prozent ein, Birke, Pappel und Erle noch 10 Prozent. Ahorn, Esche und Linde haben noch einen Anteil von 6 Prozent in unseren Wäldern. In den städtischen Ballungsgebieten bilden großzügige Parks die grüne Lunge, doch hier blühen sogar fast in Reinkultur die allergieauslösenden Laubbäume. Neben Bäumen zählen auch Gräser, Kräuter und Getreide, wie zum Beispiel der Roggenpollen, zu den Allergie-Auslösern.

Die meisten Pflanzen legen ihre Fortpflanzung in die Hände des Windes und setzen damit auf die sogenannte Windbestäubung. Der Wind trägt das winzig kleine Pollenkorn mit den männlichen Keimzellen oft über hunderte von Kilometern weit. Damit die Windbestäubung erfolgreich klappt, müssen die Pflanzen sehr große Mengen an Pollen produzieren. Die Folge: Eine wahre Flut von Pollen fliegt durch die Luft.

Übrigens: Fast 60 Prozent der Pollen-Allergiker reagieren auch auf verschiedene Lebensmittel. Wer zum Beispiel auf Frühblüher wie Hasel und Erle allergisch reagiert, hat meist auch Beschwerden mit Nüssen, Äpfeln, Birnen, Pfirsichen, Pflaumen, Kirschen und Mandeln.

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Unsere 10 Tipps für die Pollensaison

1. Informiert Euch über den aktuellen Pollenflug und das tägliche Wetter. Wind verstärkt, bzw. verändert  den Pollenflug.

2. Achtet auf den Pollenflug in Eurer direkten Umgebung. In ländlichen Gebieten sind die Pollen morgens und mittags unterwegs, in städtischen Gebieten eher gegen Abend.

3. Lüftet zu einer Tageszeit, wenn weniger Pollen unterwegs sind, zum Bespiel nach einem Gewitter oder Sturm.

4. Lasst Eure tagsüber getragene Kleidung außerhalb des Schlafzimmers, insbesondere Mäntel, Hüte und Schals.

5. Beim Autofahren die Fenster geschlossen halten und den Pollenfilter der Lüftungsanlage regelmäßig auswechseln.

6. Der Staubsauger sollte ein HEPA-Filtersystem haben, das Feinstaub und allergene Partikel zurückhält.

7. Trocknet Euere Wäsche nicht draußen auf dem Balkon oder im Garten.

8. Kein Jogging, keine Bewegung oder Anstrengung im Freien.

9. Wenn es in der Hochzeit des Pollenfluges in den Urlaub geht, dann sollten nur Urlaubsorte in pollenfreien Regionen gewählt werden wie Hochgebirge, Meeresergionen oder Inseln. Gut ist es immer, ein längeres Wochenende in diesen Regionen zu verbringen. Für ein paar Tage lindert sich dann das Leiden.

10. Wascht jeden Tag abends Euere Haare, bevor Ihr zu Bett geht. Empfehlenswert ist ein mildes und rückfettendes Shampoo, wie zum Beispiel ALLERGIKA®-Mildshampoo.

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Redaktioneller Hinweis:
Wir können hier keine medizinische Beratung geben. Die Informationen auf dieser Webseite dienen ausdrücklich nur einem Informationszweck. Sie sollen und können keineswegs einen Arztbesuch, eine ärztliche Untersuchung, Beratung und Behandlung ersetzen. Bei Verdacht auf eine Allergie oder Krankheit ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen. Es wird ausdrücklich vor einer Selbstdiagnose und Selbstbehandlung ohne ausdrücklichen ärztlichen Rat abgeraten. 
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